Netzfund

Wenn ich es euch nun erzähle, dann schaue ich zurück bis 1990 und erzähle von einem Lebensabschnitt der einem Traum gleicht. Ich, die Lea, war damals gerade einunddreißig geworden und lebte ein zufriedenes, erfülltes Dasein. Alles war perfekt mit mir und um mich herum. Schon Jahre zuvor hatte ich den weisesten und klügsten aller Schritte getan und Heribert geheiratet. Er trug mich auf Händen und servierte mir ein Leben in Wohlstand. Meine Gegenleistung bestand in meinem klugen Köpfchen und meiner Schönheit, die ihn schmückte. Meine langen, dunkelblonden Haare, meine gut geformte Weiblichkeit, mein süßer, runder Po und meine schlanken, mit weichen Kurven versehenen Beine machten mich zum Vorzeigen schön an seiner Seite. Aber im realen Leben ist eben nicht alles perfekt. So nahm ich hin, dass Heribert nicht alles sein konnte. Seine Erfolge mit seiner Firma für Bootsausstattung, seine glückliche Hand an der Börse, seine liebevolle Umsorgung seiner Ehefrau, die tiefe Liebe die er mir bot und die ich erwidern durfte machte ihn nicht automatisch auch zu einem guten Liebhaber. Obwohl er sich große Mühe gab, verlor ich mehr und mehr die Freude daran, mit ihm intim zu sein. Dennoch, ich konnte damit gut leben, den ein Werkzeug aus Latex und meine schlanken Finger gehörten zunehmend zu meinen zarten Weggefährten. Ich erinnere mich gut, als er im März 1990 in mich drang, dann aber diese Idee von einem großen Törn auf den Weltmeeren seinen Geist und seine Vitalität in Anspruch nahm, was ich sehr begrüßte. Es erwuchs ein Lebenstraum der auch meiner wurde. Heriberts Talent für großartige Planungen und seine akribische Detailarbeit ließen eine reale Vorstellung reifen, die immer näher auf uns zukam. Seine Sorge um die Sicherheitsaspekte dieses mutigen Unternehmens brachten in im Herbst 1990 dazu, Erik, seinen besten Freund seit Schulzeiten, ins Projekt zu ziehen. Mein Widerstand gegen diese Entscheidung war so dünn wie Pergamentpapier, war doch Erik ein Bild von einem Mann, das ich so gerne in Augenschein nahm. Praktisch aus dem bürgerlichen Leben für vielleicht zwei, ja drei Jahre auszusteigen, sich den Wogen des Meeres und dem Schicksal der Zeit hinzugeben, war ein sehr beruhigendes Vorhaben, wenn zwei Männer von Klugheit und Besonnenheit an einem Strang ziehen. Ich vertiefte mich in Literatur, die die Welt beschrieb, um den Dingen die mich berühren würden nicht ahnungslos entgegen treten zu müssen.

An einem sonnigen Morgen im Mai 1991 liefen wir in Cuxhaven aus, um der Weite der Meere entgegen zu fahren. Seit 2 Jahren besaßen wir diesen wunderschönen weißen Nordsee-Trawler mit dem Namen „Seahunter“. Es war in ihm wohnlich wie in einem Einfamilienhaus und voll gestopft mit Dingen, von denen wir nicht wussten, wann und wo sie wir brauchen würden. Nun war es Realität. Stolz steuerte Heribert das 25-Meter-Boot mit Kurs Ärmelkanal, während Erik trotz des Seekarten-Plotters und modernster Sat-Navigation seinen Zirkel konventionell auf einer Karte schreiten lies, weil es ihm so mehr Freude machte. Er war überhaupt ein interessanter Typ mit seinem spät abgebrochenen Medizinstudium und seiner anschließenden Ausbildung zum Maschinenbauingenieur. Ein stämmiger, kräftiger Mann mit wunderschönen, braunen Augen, der an Klugheit und Humor seines Gleichen sucht. So fühlte ich mich wohl und beköstigte uns mit raffinierten Speisen.

Die ersten Tage vergingen so schnell mit geballten Eindrücken einer völlig neuen Lebensführung und der Selbstfindung der 3-köpfigen Crew. Aber wir waren ein Team. Heribert schien nun wieder seine Leidenschaft für die Liebe entdeckt zu haben, denn es mehrten sich seine Annäherungen, die ich aber mit Hinweis auf eine gewisse Unpässlichkeit abwies. Denn die ständige Nähe zu Erik umgab meine Sinne mit einer Aura von neuen Empfindungen, die ich bislang nicht kannte. Seine Art von Witzigkeit, diese subtil zu scheinenden Kommentare, dieser klare Verstand, sein Verhältnis zu den Pflichten an Bord gepaart mit den durchdringendsten und leidenschaftlichsten Blicken auf meinen Körper fingen an, mich zu umnebeln. Als wir aus Brest ausliefen mit Kurs auf La Coruna in Nordspanien, machte ich mir für mich selbst klar, dass ich hoffnungslos in diesen Mann verliebt war. Eine Verliebtheit, die der glich, wie ich sie für Heribert empfand, nur mit dem Unterschied, dass die Verliebtheit zu Erik zusätzlich die Nerven meiner Körperlichkeit an Stellen zum Beben brachten, die bislang nicht durch Hyperaktivität auffällig waren. Seit sieben Tagen von feinstem Wetter mit glatter See verwöhnt, brachten die vom Westwind angehobenen Wellen des Atlantik auch mein Fleisch zu neuen Wallungen. Mit Blick auf die unendlich zu scheinende Ferne über den schwer nickenden Bug der Seahunter registrierte ich meine sensitiven Knospen in den leichten Stoff meines Kleides dringen und vermerkte gleitende Feuchtigkeit in meinem Schritt, wenn ich mich bewegte. Warum trug Erik nur diese atemberaubend dünnen Seidenshorts, die an seiner Vorderseite so wackelige Bewegungen zeigten, als würde sich eine Schlange unter dem Tuch räkeln. Die Dieselmotoren massierten meine nackten Fußsohlen so zart, dass die Nerven Empfindungen an mein Hirn schickten, die mich nahe an den Zustand einer Vergewaltigerin brachten. Ich schaute Heribert in den Rücken und dachte, wenn er nicht wäre, würde ich seinem besten Freund die Seide zerreißen. Ich tat es nicht und wachte auch während der Nacht brav und liebevoll, wenn Erik das Schiff durch die Dunkelheit brachte.

In La Coruna bunkerten wir Mengen von Diesel und reichlich spanisches Obst. Es passierte zwei Tage nach dem Auslaufen mit Kurs auf Teneriffa. Der Atlantik war so glatt wie ein Kinderpopo. Heribert hatte die Maschinen gestoppt und zum Baden gebeten. Diese leichte Kühle des Wassers mit dem Bewusstsein der Tiefe unter meinen Füßen verursachte Schaudern in meinem Leib, aber ich genoss das Erlebnis, dass die meisten Menschen so nie haben werden, 100 Seemeilen westlich von Portugal. In meinem Kopf spukte die Schlange herum, die ich mit Eriks makellosen Körper hatten ins blaue Wasser klatschen sehen. Wie konnte ein Mann nur so eine Ausstattung in seiner Lendengegend haben, dachte ich, während ich meinen Kopf zum Atmen über Wasser hielt. Erstmals war mir dieser dramatische Unterschied zwischen den beiden Männer aufgefallen. Heriberts Angebot wirkte gegen Erik wie ein kleiner Wurmfortsatz. Und warum war Erik zu mir geschwommen und nahm mich nun in seine kräftigen Arme? Und warum war diese Schlange im Atlantik auf ein Mal keine Schlange mehr, sondern ein dritter Arm, der mich unter Wasser streichelte? Ich hatte ihm nur ein „Ohh Erik“ entgegen gehaucht, und gehofft, er würde mir unter Wasser eine Freude machen. Doch dann schwamm er wieder zum Boot und ich versuchte mich frei schwimmend abzukühlen.

Ich lag alleine in dem so kuscheligen, weichen Bett im Bugraum, und musste einen Versuch meines Mannes abwehren, mich zu nehmen. Dann aber ist Heribert um 2 Uhr nachts aufgestanden, um Erik am Ruder abzulösen. Der Arm im Wasser hatte meine Sinne durchflutet und meine Gedanken inspiriert. Seit meinen Schmerzen in meinen weiblichen Extremitäten damals und dem Rat meines Frauenarztes folgend hatte ich nie wieder dieses Pharmaprodukt genommen. Heriberts gelegentliche Offerten hatten nie in mir irgendetwas verursacht. Jetzt, nun, hier auf hoher See, wurden meine Gedanken geführt von der Möglichkeit, die das Leben ausmacht. Was wäre, wenn diese Schlange mich erobert? Seine Lenden sind aktiv und bestimmt auch das, was sie in sich tragen. Ich spürte den Drang meiner Oberschenkelmuskulatur, sich öffnen zu wollen. Ohh, ich kam mir so hilflos vor.

Als wir den Vulkankegel vom Teide im Fernglas sehen konnten, überkamen uns freudige Gefühle. Ich sah es an den Augen der Männer, dass es ihnen genauso ging wie mir, als wir Teneriffa erblickten. Ich konnte die Insel kaum im Glas fixieren, weil Eriks Hand mein Kleid von hinten hob und mir meine nackten Backen streichelte. Ich sah konzentriert auf den Vulkan, konnte aber im Geiste nicht verstehen, dass Heribert sein Schiff im Griff hielt. Er musste sehen, wie die männlichen Lebenslinien seines besten Freundes die Wölbungen des Gesäßes seiner Ehefrau liebkosten. Mir kam in den Sinn, dass die beiden Männer miteinander geredet haben könnten. Konnte es sein, dass mein Mann Heribert seinem Freund diese Handlungsweise gestattete? Nein, dachte ich mir, das würde ich Heribert nicht zu trauen. Es waren so zarte, so weiche Berührungen, noch zarter, als wenn ein Finger über den Touchpad eines Laptops gleitet. Er stand zwischen Heribert und mir, tastete mit dem Fernglas die kanarische Insel ab und zählte mit seinen Fingern der rechten Hand meine Rückenwirbel. Wie angewurzelt, unfähig mich zu bewegen stand ich da und lies es geschehen, hatte ich mich doch so danach gesehnt. Seit 15 Monaten hatte kein männliches Wesen mehr den Weg in mein Inneres gesucht, was mich mehr und mehr zu einer überreifen Frucht gemacht hatte, die man nur zu pflücken brauchte. Tausend kleine Nadeln pickten mein ganzen Leib, als ich seinen Arm unter meinem Kleid um mich schlingen fühlte und spürte, wie sein Handteller mein rechtes Liebeskissen hob. Meine Pupillen waren starr auf die Wellen vor uns gerichtet, aber sie sahen nichts. Ich spürte nur sein butterweiches Walken und meine tiefer werdenden Atemzüge. Und ich wusste, dass Heribert es sah. Wollte er meinen Körper seinem Freund zum Genuss überlassen? Nein, das konnte nicht sein. Aber warum tat er nichts? Es sollte noch mindestens 3 Stunden dauern, bis wir die ruhige Bucht auf der Ostseite Teneriffas erreichen würden. Konnte ich, konnte Erik so lange warten und Geduld beweisen? Er beschäftigte sich mich zum Wahnsinn treibend mit meiner steinharten Knospe und quälte meine Sucht nach seinem Fleisch. Meine linke Hand hatte sich von fremden Mächten geführt nach hinten gedreht und griff nach dem von weicher Seide umhüllten Sendemast, der so eindeutige Frequenzen zu meiner Klitoris sendete. Er fühlte sich warm, fest und mächtig an und meine Sekrete benetzten mein Zentrum der Lust. Ich hörte Heribert sagen: „Lea, was machst du? Lea? Lea?“ Ich war nicht in der Lage zu antworten, weil Erik mich verzauberte. Unsere Hüften drückten sich aneinander als ich meine Hand hinter dem Saum seines Beinkleides zu seiner erregierten Nacktheit führte. Ich schloss meine Augen und genoss das Abtasten und Streicheln meiner Hand an seiner beeindruckenden Männlichkeit, dessen weiche, von einem zarten Mantel umhüllte Krone oberhalb des Seidensaumes ins Freie blickte. Sein Bauchhaar massierte, verursacht durch seine schweren Atemzüge, meinen Unterarm. Er konnte meine Gedanken lesen und pflückte sich das schon weiche Obst, in dem der mich zu sich drehte und unsere Lippen miteinander verschmelzen lies. Seahunter, geführt von Heribert, der das Ruder nicht loslassen konnte, schaukelte uns in einen Rausch der Sinne mit zwei tanzenden Zungen in unseren Mündern. Ich sog sein festes, rotes Fleisch tief zu meinem Gaumen. Seine Spitze streichelte zuckend meine Geschmacksknospen und brachte mein Hirn zum kochen. Für einen Moment dachte ich darüber nach, das Heribert die Seahunter bei diesem Seegang nicht treiben lassen konnte und die Tiefe ein Ankern ebenfalls ausschloss. Ich vertraute auf sein Verantwortungsbewusstsein. Eriks stattlicher Phallus drückte sich fest an meinen weichen, flachen Bauch und gab mir damit deutlich zu Verstehen, wo er bald hin wollte. Mein Becken war längst bereit und erwartete jetzt etwas Großes. Die Telepathie funktioniert wunderbar und lies seine starken Männerhände unter meine Backen gleiten. Und ich sorgte dafür, dass seine dünne Seide ihm bis runter zu den Knöcheln glitt. Er tat genau das, was ich wollte, als er mich hob und meinen Eingang zur Seele auf sein Tragwerk setzte. Als ich meine Beine um seine Hüften wickelte, glitt ich hinab und spürte warmes Fleisch in mich hinein kriechen. Ich lies meinen weit offenen Mund meine Gefühle ins Boot tragen, bis tief in Heriberts Ohrkanäle. Wieder hörte ich ihn flehen: „Lea !!! Bitte Lea! Was machst du?“ Ich konnte und wollte nicht darauf reagieren. Er schien sehr aufgeregt zu sein: „Bitte, Erik, mach das nicht, Eriiiik, hörst du, du machst ihr ein Kind. Bitte, Erik, sie verhütet nicht.“ Meine kleine Empfangsantenne wurde von weichen Schamhaaren liebkost und meine Hände streichelten seine Halsmuskeln und wühlten durch seinen kurzen, braunen Kopfschmuck. Es brauchte nur wenige Sekunden für meinen Körper, sich im Klimax zu verkrampfen, zu erzittern und zu beben. Ich erlebte wenige Seemeilen vor einer Vulkaninsel einen Ausbruch, und spürte, wie sich Lava in mir ergoss, wie sie sich ausbreitete und mein Inneres mit wärme und Leidenschaft füllte. Tief aus seinen Lenden schickte er mir pulsierende Liebesgrüße in den Schoß und fütterte meine ausgehungerte Seele mit männlichen Sekreten. Blitze durchzuckten meinen Geist wie ich spürte, dass mein Vulkankegel auf einem weichen Pfirsich saß, aus dem Eruptionen der Lust in mein Organ schossen. Es war ein Akt der Vereinigung, wie er schöner nicht hätte sein können. Von den Haarspitzen bis zu Fußnägeln vibrierte mein wimmernder Körper. Ich klammerte mich fest an diesen Mann, der mich mit heißer Leidenschaft füllte. Meine Gedanken nahmen wahr, wie er in mir einen Stau auflöste. Erik beschenkte mich mit allem, was er angesammelt hatte und löste den Druck seines Magmas in seinen Bällen auf, indem er mich damit flutete. Er war der Jäger auf der Seahunter und hatte sich mich, seine Beute, gegriffen und augenblicklich mit seiner flüssigen Manneskraft in Besitz genommen. Mein Kopf ruhte auf seinem Schulterpolster und mein Körper lies langsam, ganz langsam die Spannung abebben. Dann sah ich Heribert in die Augen und auf seinen offenen, schweigenden Mund. Er hatte eine Hand in seinen gelben Shorts, die in der Mitte einen großen, nassen Flecken hatte. Au weia, dachte ich und versuchte zu verstehen, was ich sah. Aber ich konnte noch immer keinen klaren Gedanken fassen. Ich war noch nie so glücklich und genoss es, wie Erik mich zum Küssen einlud. Wie er mich nur so lange halten konnte, wunderte mich. Die Seahunter pflügte durch die Wogen auf Teneriffa zu, als Erik mit mir, seiner Klette, die Stufen hinab stieg und mich gepfählt, wie ich war, sanft auf das weiche Bett im Bug legte. Er war auf mir und in mir und fing wieder an, mich zu lieben. Wir versanken in Leidenschaft, bis wir irgendwann die Ankerkette rattern hörten.

Wir badeten unsere Blicke in der Schönheit dieser von kantigen Felsen umgebenen Bucht, als ich merkte, wie mir unaufhörlich meine und Eriks Sehnsucht auf die Planken tropfte und in der Sonne glitzerte und funkelte. Ich taufte die Seahunter mit den Beweisen unserer Liebe. Heribert stand neben uns, sah auf die Planken und schwieg. Meine und Eriks Hände konnten nun nicht mehr von einander lassen und somit konnten wir nicht verhindern, Heribert eine Schau der Lüste zumuten zu müssen. In den zwei Tagen in dieser Bucht wurde ich von einem eifrigen Mann mit Liebe und Zärtlichkeit beschenkt und ich spielte oft stundenlang mit seiner Schlange, wenn er erschöpft war. Ich wusste, dass sie auf unserem Törn der Lüste zu meinem ständigen Lieblingsspielzeug werden würde. Meine Zunge genoss ihre Benetztheit wenn sie sich so anschmiegend weich in meine Hand kuschelte. Heribert hatte schon zwei Tage kein Wort mehr gesprochen.

Im Yachthafen von Puerto de la Cruz bunkerten wir Treibstoff und frische Lebensmittel, bevor wir mit dem Mietauto Erkundungsfahrten auf der wunderschönen Insel machten. Die Vulkanlandschaft unter dem schneebedeckten Teide war so aufregend, dass sie mich mit tiefer Beeindrucktheit erfüllte. Einmal lief mir so ein kleiner Gecko durch die Beine und wir mussten miteinander lachen. Auch Heribert lachte mit. Es war wie ein Brechen seines Schweigens und ich gab ihm einen Kuss. Dann nahm ich ihn zur Seite und ging mit ihm ein paar Schritte. Ich suchte nach Erklärungen: „Heribert, ich…, ich..“ Er unterbrach mich: „Ist schon in Ordnung, Lea, es ist ja auch meine Schuld. Ich weiß, dass ich nicht so ein guter Liebhaber bin. Es ist nur eben nicht einfach für mich, verstehst du?“ Ich nickte und wollte etwas sagen, doch er fuhr fort: „Aber ausgerechnet Erik! Lea, er ist mein bester Freund. Und jetzt? Jetzt macht er dir womöglich ein Kind. Das ist hart!“ Ich gab ihm einen Kuß auf die Wange und sagte: „Ihr solltet miteinander reden, Heribert.“ Er nickte. Ich wollte ihn eigentlich noch fragen, warum er an sich selbst Hand angelegt hatte, als Erik mich eroberte. Aber ich entschied, besser nicht danach zu fragen.

In einem Fischerdorf an der Südostküste zogen wir in einem Restaurant verschiedene Fische aus einer Wanne, die uns auf spanische Art köstlich zubereitet wurden. So kann man leben, ging es mir durch den Kopf und kuschelte mich an Erik und seine unrasierte Wange.

Es war jetzt Mitte Juni, als wir die Leinen los machten, um Kurs auf Dakar im Senegal zu nehmen. Wir hatten viel Zeit und ließen die Seahunter mit halber Fahrt durch die ruhige See gleiten. Die Stimmung wahr auch wieder freundlicher, denn die beiden Männer mussten miteinander geredet haben. Ich mischte mich da aber nicht weiter ein, denn ich hielt es für besser, wenn sie das unter sich ausmachten. Spaß machte es immer wieder, wenn Heribert die Maschinen stoppte, damit wir angeln konnten. Eine schöne Bereicherung unseres fast vegetarischen Essens waren die Fische, die wir unterwegs fingen. Bisher hatten wir nur Goldmakrelen und Doraden herausgeholt, bis uns einmal ein Gelbflossenthunfisch den Gefallen tat, anzubeißen. Heribert und Erik kämpften gemeinsam heftig, um ihn schließlich mit dem Fischerharken an Deck zu hieven. Es war eine riesige Aufregung und eine große Schweinerei Achtern, als wir ihn mit einer Stange totschlugen. Jeder Fischverkäufer hätte wohl einen Schreikrampf bekommen, wenn er gesehen hätte, wie wir den Fisch filetierten. Aber an den Dingern ist soviel Fleisch dran, das wir große Stücke davon einfroren. Rezepte hatten wir genug. Hier ist eines: möglichst frischen Fisch, filetiert, kurz in Mehl wenden, welches mit Salz und Pfeffer gemischt ist, anschließend in Ei mit Currypulver und zum Schluss in geraspelter Kokosnuss wälzen und ab in die Pfanne. Lecker! Schwierig wird die Zubereitung nur, wenn ein leidenschaftlich männliches Wesen wie Erik die kochende Frau des Eigners nicht in Ruhe arbeiten lässt, weil er von hinten in sie eindringt, so wie es mit mir wiederholt geschehen ist.

Es gab so unglaublich schöne Momente. So hatten wir zum Beispiel eine anstrengende Nacht, als uns der atlantische Ozean hohe Wellen und Sturm brachte, und Heribert und Erik alle Hände voll zu tun hatten, die Seahunter auf Kurs zu halten. Aber schon am nächsten Abend war das Wasser völlig glatt und der Himmel bot uns ein feuerrotes Schauspiel. Ich erinnere mich noch gut an den Augenblick, als ich auf dem Bauch auf dem Vorderdeck lag und in die untergehende Sonne schaute, während Erik auf meinem Rücken lag und mir seine sahnigen Gaben in die tiefen meiner Weiblichkeit schickte. Es war deshalb so schön und aufregend, weil wir alle um meine und Eriks Fruchtbarkeit wussten und der Natur und ihren Möglichkeiten bewusst und ungehemmt freien Lauf ließen. Ich lies mich immer wieder von Erik mit der Gewissheit füllen, dass etwas wunderbares daraus entstehen würde. Und er drang mit dem Willen in mein Inneres ein, nicht nur seinem natürlichen Drang folgend, meine Körperkonturen durch seine Spenden verändern und rundlicher gestalten zu wollen. Es waren immer hinreißende Paarungsakte zwischen einem weiblichen und männlichen Wesen. Vor den Augen meines Mannes lies er immer wieder seine Gene nach den meinen fischen. Es war inzwischen zur Selbstverständlichkeit geworden, dass Heribert sich dabei selbst verwöhnte. Verändert hatte sich auch Eriks Verhalten, meine Verführungen regelrecht vor Heribert zu zelebrieren. Er tat das auch verbal in dem er sagte, wie dass ich eng sei und dass es sich phantastisch in mir anfühlen würde. Wir waren längst in einen Zustand permanenter Nacktheit geraten und ließen unsere erotischen Reize auf einander wirken. Seine wunderbare Ausstattung passte so perfekt in meine Öffnungen, dass mich Wonneschauer beregneten. Oft war meine Leidenschaft so groß, dass sich mein Geschlecht sein Angebot wie eine fleischfressende Pflanze schnappte, als wolle sie die Beute nicht wieder hergeben. Nun möchte ich dem Vorwurf der Übertreibung entgegenhalten, dass es tatsächlich so war. Seine Potenz lies es zu, mich wirklich täglich mehrmals zu beschenken. Es gipfelte darin, dass Erik dabei zu Heribert rief: „Siehst du, wie sie abgeht, schau, wie ich sie besitze.“ Dabei entwich meinem Mann das Produkt seiner Lenden.

Auch die Tage im Senegal vergingen wie im Rausch. Mein Leben bestand aus der Wahrnehmung der Natur, aus dem Einsaugen kultureller Angebote, aus phantastischen Entdeckertouren und aufregender Erotik fast bis zur Selbstaufgabe. Auf dem Atlantik 500 Seemeilen südlich mit Kurs auf den Golf von Guinea bemerkte ich erstmals eine Veränderung meines Befindens, weil ich die von Erik gezeugte Frucht in meinem Leib spürte. Seine unaufhörlichen Liebeserklärungen hatten mich in das Land der werdenden Mütter geschickt, was in mir allergrößte Glücksgefühle verursachte. Im Logbuch der Seahunter las ich einen Eintrag von Heribert: ?. Juni 1991. Meine Frau Lea vermisst seit 5 Tagen ihre Regel. Ich glaube, es ist passiert. Mein Freund Erik hat endlich den Erfolg, den er so sehr haben wollte. Klar, irgendwann wollten wir Kinder haben. Aber ich hätte sie schon gerne selbst gemacht.“ Ich grübelte eine Weile darüber nach und sprach mit Erik. Der gab mir eine Erklärung: „Er ist ein Cuck, ein Cuckold, Lea.“ Ich schaute ihn fragend an. Er war ein kluger und gebildeter Mann und lies mich nicht im Unklaren: „Du solltest dir keine Sorgen machen Lea. Er braucht das. Er geht darin auf. Glaube mir, in Wahrheit genießt er seine Rolle. Es gibt solche Männer. Wir tun ihm einen großen Gefallen damit. Je mehr zu ihm zeigst, wie verrückt du nach mir bist, desto befriedigter ist er.“

Wow, damit hatte ich zu schlucken. Musste ich das verstehen? Ich bemühte mich.

Mit inzwischen einem Kopf mehr an Bord, noch schützend umhüllt in einer Fruchtblase unter meiner Bauchdecke, liefen wir den Hafen von Accra, der Hauptstadt Ghanas an, wo wir ausgiebige Landgänge geplant hatten. Noch war keinerlei Schwellung an mir zu sehen, doch Heribert bemerkte, dass ich anders gehen würde, in dem ich meinen Bauch vorstreckte. Ich fing an, an Land kurz geschnittene Tops zu tragen, damit Heribert immer einen Blick auf mein befruchtetes Zentrum nehmen konnte. Er streichelte immer öfter meine Bauchdecke und schien mehr und mehr an zärtlicher Zuneigung zu gewinnen. Wir waren ein Ehepaar, dass sich liebte, obwohl die wesentlichen ehelichen Pflichten nun sein Freund Erik übernommen hatte. Er wusste, dass er mir dieses Feuerwerk der Leidenschaft nicht bieten konnte, und trotzdem bekam ich von ihm große Gefühle, die ich gerne in mich einsog und erwiderte. Aus diesem Grund zeigte ich ihm auch so gerne meinen befruchteten Leib.

Am 2. Juli ging es dann weiter in Richtung Südafrika. Auf dieser Etappe gab es dann die ganze Palette des Wetters – von superheißen Tagen ohne Wind, bis hin zum Sturm im Gewitter! Uns erwischte das Wetter ca. 60sm vor der schützenden Bucht von Walfisch Bay vor der Küste von Namibia. Da wir zu diesem Zeitpunkt nordwestlich davon lagen, hatten wir einen günstigen Winkel zu den Wogen, da der Wind aus Nordwest kam. Es bildeten sich riesige Wellen, die unter unserem Trawler hindurch rollten mit bis zu 12m Höhe. Es war der bislang anstrengendste Teil unserer Reise und wir waren froh den Yachthafen zu sehen. Doch Heribert, mein Schatz, musste noch eine Schwierigkeit überwinden, weil 300m vor der Einfahrt in den Hafen ein kleiner liberianischer Frachter auf Grund gelaufen war. Ausgerechnet in dieser Phase riss mir Erik die Kleidung vom Leib und begattete mich vor Heriberts Füßen auf dem Boden. Trotzdem, mit Geschick manöverierte uns mein tapferer Mann an dem Hindernis gegen die heftigen Wellen kämpfend vorbei in denn schützenden Hafen. Als die Seahunter ihre Bewegungen beruhigen konnte, breitete sich in meinem Schoß wohlwollende Wärme aus. Erik wusste wirklich, wie man mit einer Frau umgeht.

Wir nutzten die Tage in Namibia zur Erholung und verbrachten viel Zeit am Strand. Es war ein strahlend sonniger Vormittag, als ich mit Erik küssend im Wasser stand und seine Hände meine Schulterblätter massierten. Wir sahen dabei immer zu Heribert herüber, der auf einer Decke saß. Wieder gerieten wir in diesen Zustand der Wallungen und sanken in das flache Wasser. Sein Unterleib gab mir mit sanften Stößen das, was ich so sehr brauchte. Die Wellen um- und überspülten unsere sich paarenden Leiber und wir vergaßen alles um uns herum. Es war das erste Mal, dass ich in der Öffentlichkeit geliebt wurde, denn eine immer größer werdende Anzahl von schwarzen Menschen bildeten einen Halbkreis um uns und sah uns zu. Diesen Rausch, der uns überkam, werde ich nie vergessen. Wir versanken in einem Strudel der Lüste. Vor den Augen von dutzenden Zuschauern füllte mich Erik mit der Kraft seiner Lenden und übergab mir Millionen kleiner Liebesbeweise. Wir brauchten lange, um uns vom Wasser wieder herunterkühlen zu lassen, bis wir dann etwas verschämt zu unseren Decken gingen, wo Heribert auf uns wartete. Er musste eine schöne Zeit gehabt haben, sonst wäre seine Badehose noch trocken gewesen. „Schau mal,“ sagte ich zu meinem Mann, als ich ihm zeigte, was mir da so satt und schwer die Innenschenkel hinabrollte.

Die Wochen und Monate vergingen, erfüllt von den Schönheiten der Natur und unserer Liebe. Mir wurde immer klarer, dass mich Erik aus der tiefen See lustloser Einsamkeit an die Oberfläche des pulsierenden Lebens geholt hatte. Ich erlebte unzählige Sonnenuntergänge an der Reling mit seinen tanzenden Bällen an meiner Vulva. Mit ausgebreiteten Armen stand ich in makelloser Nacktheit am Bug und hielt meinen stark geschwollenen Bauch in den Wind, während unter mir ein weißes Rinnsal über die Planken kroch und sich an Heriberts Füßen teilte und zwei Flüsse daraus machte. Erik badete mich mit seiner Lust und ich öffnete mich ihm, wann immer er wollte. Seine Füllungen machten mich zu seinem Eigentum und ich war fasziniert, wie hingebungsvoll sich Heribert in seiner Rolle ergeben hatte. Manchmal, wenn ich ihn darum bat, half er mir sogar, mich auf Eriks Pfahl gleiten zu lassen und trug dazu bei, dass ich mit seinem Freund durch die Wogen des indischen Ozeans kopulierte.

Eriks Medizinstudium hatte ihm die Fähigkeit verliehen, auch für uns schwierige Situationen zu überstehen. In den seichten Lagunen der Malediven setzten meine Wehen ein. Vor diesem Augenblick hatte ich große Ängste gehabt, wurde aber von zwei hingebungsvollen Männern beruhigt. Aber die ziehenden Schmerzen kamen immer häufiger und ich torkelte auf den großen Augenblick zu. An eine Klinik war hier nicht zu denken, doch die Männer taten alles, damit ich es überstehen konnte. Es tat sehr weh, als die Presswehen einsetzten. Doch die Schmerzen waren schließlich doch nicht so schlimm, wie ich es mir vorher ausgemalt hatte. Heribert hielt mir die Hand und kühlte meine Stirn mit einem Lappen. Erik war ein geschickter Geburtshelfer und zog nach einer Stunde harter Arbeit das aus meinem Unterleib, was er dort selbst vor vielen Monaten deponiert hatte. Ein süßes, kleines Mädchen legte er mir auf meine Brust. Zwei Männer küssten mich und das Kind, dass wir Indira nannten. Heribert kullerten Tränen der Glückseligkeit aus seinen hübschen Augen. Und ich sagte zu ihm: „Schau das schöne Baby an, Heribert. Gefällt es dir? So was schönes hättest du nicht fertig gebracht, stimmt?“ Er nickte. Ich war die glücklichste Frau der Welt mit zwei wunderbaren Vätern an der Seite. Nun machte ich völlig neue Erfahrungen mit mir selbst und als Mutter. Ich wusste gar nicht, wie groß die Erfüllung ist, wenn man ein Baby stillt. Ich sagte: „Schau, Heribert, wie schön es trinkt. Ist es nicht schön. Ganz der Vater.“ Und meine beiden Helden zeigten, dass sie ganz normale Männer sind, denn sie eiferten um die Wette, von dem zu saugen, was meine großen, weichen Kissen so reichlich hergaben.

Wir blieben vier Wochen in dieser himmlisch schönen Lagune mit dem türkisfarbenen Wasser. Ich erholte mich von den Strapazen der Geburt und badete mich in diesem wunderbaren Leben. Nur einmal hatten wir Schrecksekunden zu überstehen, als die Männer im Wasser schwammen und am Riff mehrere Haifischflossen zu sehen waren. So schnell waren sie noch nie an Bord und beide hatten ziemlich verschreckte Gesichter. Auch ich war erschrocken, den bei Erik hätten mir die Haie etwas wegschnappen können, was für mich einen großen Verlust bedeutet hätte. Zu körperlicher Liebe war ich zunächst nicht fähig, aber Erik kam trotzdem auf seine Kosten, weil ich nicht aufgehört hatte, mit seiner Schlange zu spielen. Und ich labte mich an den weißlich, schleimigen Köstlichkeiten, die ich von ihr erhielt und die sie mir hingebungsvoll auf die Zunge legte und so meinen Gaumen das Aroma der Lust schmecken lies. Gehen den holzigen Geschmack, den ich vor einem Jahr mal ungewollt bei Heribert hinnehmen musste, war es bei Erik mehr die sahnige Süße. Manchmal lag ich relaxt in einem Liegestuhl auf dem Hochdeck und schaute den Männern beim Angeln zu. Ich ertappte mich immer wieder dabei, dass ich meinen Blick nicht von der Pacht zwischen Eriks Oberschenkel nehmen konnte. Warum übte seine Männlichkeit auf mich nur so eine Anziehungskraft aus. Früher hatte ich nie so eine Leidenschaft für männliche Geschlechtsmerkmale empfunden, was auch daran lag, das Heribert keinen Anlass dazu geben konnte. Zwei Wochen nach der Geburt entwickelten sich meine beiden Knospen wieder zu diesen sensiblen Sensortasten und der Wunsch, Erik wieder in mich aufzunehmen wuchs schnell. Es war wieder während eines Sonnenuntergangs, dieses mal über den Felsen des Riffes, als ich ihn auf mir hatte und er mein nunmehr leeres Organ wieder mit einem äußerst heftigen Schwall frischer Zellen füllte. Es durchzuckte meinen Leib, als ich ihn schleudern spürte und ich konnte nur noch wimmern und mich den Krämpfen hingeben. Seine dicke Milch durchströmte mich und verursachte in mir einen wahren Lustrausch, der über eine Stunde dauerte. Heribert hielt die ganze Zeit meine Hand, das einzige, was er in dieser Situation für mich tun konnte, während sich Erik aufgepeitscht drei Mal in mir ergoss. Ich bin eine wohlerzogene Frau, doch hier war es das erste Mal, dass ich schrie: „fi.. mich, fi.. mich.“ Es muss Heribert in den Ohren geklingelt haben. Aber ich glaube beide Männer wollten, dass ich so schnell wie möglich wieder mit Leben gefüllt wurde. Erik tat alles, um diesem Ziel näher zu kommen und Heribert unterstützte uns, so gut er konnte. Meine Milch sabberte aus meinen gepressten Hügeln der Wonne und benetzte unsere Leiber. Noch spät in der Dunkelheit saßen wir drei kuschelnd im lauen Nachtwind und tranken Mangosaft, während meine Blüte die lederne Matratze, die wir an Deck gerne benutzten, mit einem kleinen See von Eriks Liebesgaben dekorierte. Hier passierte es zum ersten Mal, das Heribert den Lendenschleim seines Freundes Eriks aufleckte. Er tat es zunächst mit Widerwillen, weil Erik ihn dazu aufgefordert hatte. Aber er säuberte brav und sorgfältig das Leder. Als mich seine Zunge kurz berührte, um einen frisch angebotenen Pfropfen von Eriks Sahne aus dem Spalt meiner Liebeslippen zu lecken, nachdem Erik ihn mit dem Zeigefinger darauf hingewiesen hatte, stellte ich für mich fest, dass dies ein ganz besonderer Tag war.

Ein halbes Jahr später war ich im fünften Monat. Indira hatte sich prächtig entwickelt. Sie war so niedlich mit ihrem kleinen Stupsnäschen und ich liebte sie von ganzen Herzen, vor allem, weil sie Eriks Gesichtszüge trug. Das musste auch Heribert registriert haben. Dennoch war er in sie vernarrt. Wir waren bei Flinders Islands angekommen im großen Barriereriff, nordwestlich von Australien. Wir bekamen schon beim Ankermanöver einen Dugong zu sehen. Es ging dort die Krokodilangst um, wohl auch nicht unberechtigt. In Australien sterben mehr Menschen durch Krokodile als durch Haie. Die Küste, an der wir uns jetzt bewegten, ist die Heimat der Salties, der Salzwasserkrokodile. Eine Spezies, die normalerweise in Flussmündungen zu Hause ist, aber auch nahe gelegene Inseln aufsucht. Überall wo es Mangrovengebiete gibt, muss man mit ihnen rechnen. Heribert war sehr belesen und konnte uns prächtig aufklären. In unserer Ankerbucht gab es Mangroven. Trotzdem blieben wir den ganzen Tag hier und gingen auch an Land, trotz der Krokodile. Indira hatte ich in einem Tuch auf dem Rücken, als wir die Hügel hochkletterten. Man hatte von ihr oben eine prächtige Aussicht. Unter lag stolz die Seahunter vor Anker. Erik fing schon wieder mit Liebkosungen an und bat Heribert, sich um Indira zu kümmern. Umsichtig, wie er nun mal ist, nahm mir Heribert Indira ab und ging mit ihr ein Stück weg, damit Erik seine aufgestaute Sehnsucht in mir loswerden konnte. Während ich Heribert hinterher schaute, öffnete Erik von hinten mein Kleid und lies es zu Boden flattern, wobei er mir ins Ohr flüsterte: „Ich war richtig schlau, dass ich mir deinen Mann zum Freund genommen habe.“ Es war wieder einer diese hochromantischen Momente, als wir in das weiche Gras glitten. Mein Körper wurde mit seinen sanften Küssen überschüttet und seine Zunge erforschte mein Innenleben. Ich lies meine Augen über die bizarren Wolkenbilder am Himmel gleiten, als sein Fülle meine Liebeslippen dehnte und in die Tiefen meines Schoßes drang. Er legte mir die abgelegte Bekleidung unter mein Haupt. So konnte ich seine Schübe genießen und sehen, wie mein geschwollener, weicher Bauch so herrlich schwappte. Er lies ihn und das Baby darin lange Zeit schaukeln, bis ich mich nur noch unter Krämpfen auslösen konnte und seine wieder reichhaltig angesammelten Spenden tief in meinem Leib empfing. Wortlos stand er auf und ging, so nackt wie er war zu Heribert. Ich sah auf seinen schönen Po, der sich so aufreizend bewegte und mich, weil er so knackig war, immer wieder erregte. Er nahm Heribert Indira ab, sah ihn an und zeigte dabei in meine Richtung. Heribert kam zu mir, um mich, wie offensichtlich von Erik vorgeschlagen, mittels seiner Zunge zu säubern. Sie sind wirklich wahre Freunde, dachte ich, weil sie so schön teilen können.

Am nächsten Morgen dieselte die Seahunter weiter nach Hannah Island, wo wir am frühen Abend ankamen. Es gibt dort nichts zu sehen außer einem Leuchtturm und undurchdringliche Mangroven. Wir übernachteten hier und zogen am nächsten Morgen weiter bis nach Morris Island. Das musste die Insel sein, die für die Schiffbrüchigenwitze als Vorlage dient. Ein großer Haufen Sand mit einer Kokospalme darauf. Leider gibt es noch eine Pflanze auf der Insel – eine mit dicken, fleischigen Blättern, die eine dornenartige Spitze haben. Diese wachsen so dicht um die Palme herum, das es für uns unmöglich war, ein paar frische Kokosnüsse zu sammeln. Wir blieben bis zum Nachmittag und verbrachten unsere Zeit mit Schnorcheln und Strandspaziergängen. Ein Rundgang um die Insel dauert ca. eine halbe Stunde, mit viel Muschelsuchen. Ich erwähne diese Insel deshalb, weil ich auf ihr mit Erik einen wunderbaren Liebesakt vollzog. Unsere Erregtheit wuchs vielleicht deshalb ins Unermessliche, weil wir uns wie Schiffbrüchige vorkamen, die ihre im Überfluss vorhandenen Zeit mit dem verbrachten, wofür Mann und Weib in erster Linie bestimmt sind. Auch Heribert sah es mit dem Fernglas in der Hand von der vor Anker liegenden Seahunter aus. Er musste mit ansehen, wie ich mich auf Knien und Händen im Sand stützte, während Erik seine stämmige Schwellung in meinem Anus versenkte. Dann schwammen wir, ich gefüllt mit seiner Liebe und er entleert und tief befriedigt, wieder zum Schiff.

Die Geburt unseres zweiten Kindes stand kurz bevor, als wir noch 150 sm östlich von Tonga auf hoher See waren. Wir kamen von den Fidschis, wo wir eine wunderbare Zeit hatten. Wir hofften noch, Cook Island zu erreichen, wo wir Hilfe haben würden, falls es zu Komplikationen kommt. Wir sahen langer Zeit mal wieder ein paar Segelboote, gleich drei auf einen Schlag, und einen Frachter. Aber die verschwanden auch bald hinterm Horizont und wir waren wieder allein. Aber wir schafften es rechtzeitig. Schon einen Tag, nach dem wir Avarua auf Rarotonga erreicht hatten, kam Nils in der Stadtklinik zur Welt. Ein wirklich hübscher Junge war er und ist er heute erst recht. Heribert und Erik platzten fast vor Stolz und ließen sich in der Hafenbar dermaßen voll laufen, dass sie am nächsten Abend noch nicht wieder für irgend etwas brauchbar waren. Aber ich war mit meinem Kind gut versorgt und konnte eine Woche später die Klinik verlassen. Wir machten hier Bekanntschaft mit einer Gruppe aus Deutschland. Wolfgang, Friedel, Bernd, Tschäggi und Sandra. Friedel war ein pensionierter Lokomotivführer aus Bremen, also ein Fischkopp! Sandra interessierte sich besonders für unser außergewöhnliche Dreierbeziehung, was die Männer zu merkwürdigen Witzen hinriss, was Heribert überhaupt nicht toll fand.

Die nächste Kurs war der Richtung Hawaii. Wir waren noch nicht über Palmyra, das zu den USA gehört, hinaus, als ich abermals empfangen hatte. Eriks massiver Fortpflanzungsdrang stieß bei mir weiterhin auf ungehemmte Gegenliebe. Er war ein Vulkan der Leidenschaft und sein Magma hatte mich längst süchtig gemacht. Rena kam in der Karibik zur Welt, in Salvador, Grenada. Vorausgegangen war eine sehr anstrengende, aufregende Zeit des Karnevals, die ich trotz meiner weit fortgeschrittenen Schwangerschaft gut überstanden hatte.

Der Karneval ist ein Ding, das ich nur empfehlen kann! So etwas wird man bei uns nie erleben – diese Menschenmassen, diese Vitalität, Lebensfreude und diese Musik. Es ist der pure Wahnsinn. Und ganz schön anstrengend – wenn man alles sehen bzw. mitmachen will. Ich hatte mich etwas zurückgehalten, weil ich Probleme mit Gedränge habe. Die Männer haben sich Abend für Abend in die Menge gestürzt und gefeiert. Ich habe es ihnen gegönnt. Es gibt keine Kostüme, Masken o.ä. wie bei uns oder in Rio. Der „Zug“ besteht aus sogenannten Blocos – Gruppen unterschiedlicher rassischer, politischer, musikalischer oder religiöser Schattierung, die sich hier präsentieren. Der Wagen besteht aus einer LKW – Zugmaschine mit einem speziell hierfür konstruierten Auflieger, der von einer Bar (bzw. Ausschank) bis zur Toilette alles enthält. Auf diesem Gefährt, das übrigens zur Hälfte aus riesigen Lautsprechern besteht, und so an die 20m lang ist, gibt es eine Art Dachterrasse auf der sich eine Band inklusive heißen Gogogirls, und den VIP’s befindet. Die heizen der Menge dermaßen ein, das einem fast das Trommelfell platzt.

Unser Törn ging weiter und wir besuchten Länder wie Venezuela, Guyana, Suriname und Brasilien. Vor der Küste von Caravelas kam Jens zur Welt. Die Leidenschaft zwischen Erik und mir hatte keinen Deut abgenommen, nur wurde es zunehmend schwieriger, denn die heranwachsenden Kinder waren fast allgegenwärtig. Wir haben es wirklich Heribert zu verdanken, dass er Eriks Hinweise verstand und sich fürsorglich um die Kleinen kümmerte und so Erik und mir Möglichkeiten zur freien Entfaltung unser Liebe bot. Ich kann mich noch gut an eine Situation mitten auf dem Atlantik erinnern, an einem dieser schönen Tage mit glatter See. Ich muss in meiner heißen Phase gewesen sein, denn ich war derart aufgekratzt, dass ich mir ständig meine Schenkel aneinander reiben musste. Heribert ist ein wunderbarer, sehr sensibler Mann und hatte, nachdem ihm Erik ein paar passende Worte gesagt hatte, sofort verstanden, was los war. Er verfrachtete die kids ins Beiboot, startete den Außenborder und fuhr mehr als eine halbe Seemeile hinaus, so wie Erik es ihm vorgeschlagen hatte. Ich konnte den kleinen Punkt gerade noch sehen, als Eriks Männerhände von hinten meine Milchkissen bedeckten. Gott, war ich heiß und mehr als bereit, diesen Mann zu spüren. Ich musste mich gut an der Reling festhalten, als Erik mit pfählte. Eine Hand knetete meine linken Hügel der Weiblichkeit, während die andere meinen Hals fasste und meine Kopf nach hinten zog. Ich konnte wegen meines sofort einsetzenden Klimaxes kaum auf den Beinen bleiben und verdankte es nur seinem massiven Organ, das mich wippend hoch hielt. Als ich mich das zweite Mal auslöste, weil ich seine Ergüsse in mir fühlte, kippten wir beide auf die Planken. Eine kurze Weile konnten wir uns ineinandergesteckt erholen, als Eriks natürlicher Drang nach mehr Leidenschaft wieder erwachte und sich in mir austobte. Heribert kam erst nach zwei Stunden wieder zurück und hielt damit Eriks Vorgaben peinlich genau ein. Aber diese Zeit haben wir auch wirklich gebraucht.

Ich glaube es war dieser Tag, der die Ursache dafür war, dass ich, als wir in der Freien und Hansestadt Hamburg einliefen, dem Turm des Michels einen stolzen 5 Monatsbauch zeigen konnte. Ich danke meinem Mann Heribert wirklich sehr, dass er mich und meinen Liebhaber so bereitwillig um die Welt geführt hatte, obwohl er seit 1990 nicht mehr in mir war. Heute sind wir immer noch zusammen und leben in unserer Gemeinschaft in einem großen Haus am Hamburger Stadtrand. Insgesamt sind wir jetzt eine neunköpfige Familie und sehr glücklich miteinander, sogar Heribert manchmal. Vielleicht machen wir irgend wann mal wieder einen großen Törn. Aber, das steht auch fest, so etwas lässt sich nicht wiederholen und war wohl eine Phase der Einmaligkeit in unserem Lebens.



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